Unsere Abiturienten 2025
Bilder: U. Janotte
Drogenpräventionsprojekt in Klasse 8 – Aufklärung, Reflexion und Verantwortung
Auch in diesem Schuljahr beschäftigten sich unsere 8. Klassen im Rahmen eines mehrtägigen Projekts intensiv mit dem Thema Drogen und Suchtprävention. Ziel des Projekts ist es, unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Risiken und Folgen des Drogenkonsums zu sensibilisieren, fundiertes Wissen zu vermitteln und die Entwicklung eines verantwortungsvollen Umgangs mit sich selbst und anderen zu fördern.
Das Projekt setzt auf einen multiperspektivischen Ansatz:
Neben der eigenständigen Erarbeitung von Präsentationen durch die Schülerinnen selbst, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichen, bereicherten Expertinnen und Experten die Woche durch spannende und eindrückliche Beiträge.
Mit dabei waren:
- Ein polizeilicher Präventionsbeamter , der rechtliche Hintergründe und reale Fallbeispiele vermittelte,
- die Präventionsambulanz mit ihrem aktiven „KlarSicht“-Parcours,
- sowie die ehemalige Betroffene Regina Mikheeva, die in bewegender Offenheit von ihrem persönlichen Weg in die Abhängigkeit, und aus ihr heraus, berichtete.
So entstanden wertvolle Gespräche, kritische Fragen und ein lebendiger Austausch, der die Jugendlichen nachhaltig zum Nachdenken anregte. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und die Unterstützung bei dieser wichtigen Aufgabe.
Text und Bilder: U. Janotte
Latein-Projekt unserer Zehnklässler
Text: Ä. Harms
Auf Erkundungstour durch virtuelle Räume
Der Geographieunterricht lebt davon, dass Schülerinnen und Schülern möglichst alltagsbezogen und erfahrbar zu betrachtenden Räume veranschaulicht bekommen. VirtualReality-Brillen, auch VR-Brillen genannt, sind daher nicht nur bei Spielefreunden beliebt, sondern können den Unterricht bereichern. Die Oberstufenschüler der 11. Klasse der beiden Geographiekurse kamen nun in den seltenen Genuss, sich in 360°-Perspektive durch den Raum zu orientieren. Dabei kann es so einfach sein – Brille auf und schon befindet man sich im afrikanischen Staat Kenia, genauer gesagt im Bezirk Makueni. Trockene, rotbraune Böden, dazu ein einfaches Schulgebäude aus Stein und Wellblech, der Klassenraum ausgestattet mit einer Tafel und Holzbänken für etwa 50 Schülerinnen und Schüler. Durch das Fenster ohne Glas sieht man kenianische Mädchen und Jungen während der Pause auf einem Schotterfeld Fußball spielen. Setzt man die Brille ab, befindet man sich wieder in der aktuellen Realität – trotz knapp 6000 km Luftlinie fühlt man sich Kenia auf einmal ganz nah. Entwickelt wurde dieses Projekt von Familie Stein aus Niedersachsen: Christoph Stein und seine Frau Almut engagieren sich seit mehr als 40 Jahren in Kenia beim Bau von Wassertanks. Mithilfe des Vereins „Wasser für Kenia“ und zahlreicher Sponsorenläufe konnten sie bereits zahlreiche Schulen in Kenia unterstützen. Die Aufnahmen sind 2018 während einer Studienreise nach Kenia entstanden. Interviews mit Schülern, Politikern und Entwicklungshelfern hinsichtlich der Wasserproblematik und möglicher Lösungsansätze mussten analysiert werden, um in der anschließenden Diskussion aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Perspektive zu entscheiden, welches Projekt zur Wasserspeicherung für die Menschen vor Ort geeignet ist. Und dabei war die eindeutige Meinung der angehenden Abiturienten, dass VR-Brillen –abgesehen von der Motivation zur Nutzung eines eher ungewöhnlichen Mediums – einen sehr hilfreichen Beitrag zur Raumorientierung und Veranschaulichung leisten.
Text und Bilder: S. Reblin
Erfolge des MGKK bei „TheBigChallenge“
Text: C. Miesorski-Gerling
Bilder: U. Janotte















